INKOBA Grundlagen

Zur Einführung schreibt:

OrientationCompetence.Institute

„Der erfolgreiche Umgang mit Wissen in einer heterogenen Gemeinschaft von Menschen erfordert im Unternehmen eine zielführende Mischung von sich wandelbaren digitalen Werkzeugen, gezielter Kooperationsförderung in Teams und methodischer Unterstützung für die wissensbezogenen geistigen Prozesse des Menschen. Dabei stützt und fördert Wissenstechnologie vor allem die letzten beiden Punkte und kombiniert dafür passende digitale Werkzeuge in einem Blended Teamwork-Ansatz. Digital unterstützte Teambildung und –entwicklung, mit dem Ziel, Wissen zu teilen, zu verteilen und weiterzuentwickeln zeichnen Blended Teamwork als wissensorientierte Arbeitsform einer digitalisierten Welt aus.“

Arbeitsmittel für wissensbezogene geistige Prozesse des Menschen
Unsere Grundorientierung für INKOBA Projekte angewandter Wissenstechnologie
INKOBA – Neues Medium für begleitete Wissenswertschöpfung

Die nachfolgend visualisierten und aufgelisteten Schwerpunkte sind Auszüge aus dem Prüfungsmaterial für die Zertifizierung von INKOBA Berater*innen

Die drei HAUPTZIELE DER angewandten WISSENSTECHNOLOGIE
  • Entwicklung, Erprobung, Bewertung, Implementierung, Anpassung und Mischung von sich wandelbaren digitalen Werkzeugen mit und ohne Eigenschaften von Künstlicher Intelligenz als technische Basis für Projekte angewandter Wissenstechnologie
  • Modernisierung und Anpassung wissensbasierter Arbeitsformen im Rahmen von Projekten angewandter Wissenstechnologie im Sinne der digitalen Unterstützung von Teambildung und -entwicklung, mit dem Ziel, persönliches Wissensgut und Fähigkeiten zu erkennen, bewahren und auszuprägen, vorhandenes Wissensgut als Wissen bewusst zu machen, zu veredeln, zu teilen, zu digitalisieren, zu verankern, alltagstauglich und wertschöpfend anwendbar zu machen.
  • Unter begleiteter Nutzung der angewandten Wissenstechnologie besteht ein Hauptziel darin, im Rahmen von strategisch wichtigen Arbeitspaketen definierter betrieblicher Vorhaben gezielt die Kooperation in Teams mit methodischer Unterstützung für die wissensbezogenen geistigen Prozesse des Menschen zu fördern, die sich in besonderer Art und Weise mit Haltungen, Begehrlichkeiten, Befindlichkeiten, Stimmungen und fachlicher Expertise auseinandersetzen und zu mehr Stabilität und Sicherheit führen.
Die drei handlungsfelder für projekte angewandter Digitalisierung
  • angewandte Informationstechnologie
  • angewandte Künstliche Intelligenz
  • angewandte Wissenstechnologie
Die vier Kernthemen zur unterstützung von Projetken der angewandten wissenstechnologie
Beispiel angewandter KI (Mehr dazu in konkreten INKOBA Projekten)
Die drei handlungsfelder für projekte angewandter wissenstechnologie
  • Organisationsprojekte
  • Teamprojekte
  • Mitarbeiterprojekte
Die sechs kernziele für projekte angewandter wissenstechnologie
  • Transformationserfolg
  • Attraktivitätsgewinn
  • Positive Entwicklung von Empowerment
  • Synergie erkennen und erfolgreich nutzen
  • Stabilität ausbauen
  • Sichern von Zukunftspotenzial (Nachhaltigkeit)
Die drei kernprozesse erfolgreicher Wissenswertschöpfung aus projekten angewandter wissenstechnologie
  • Persönliches Wissensmanagement
  • Kollektives Wissensmanagement
  • Begleitete Wissenswertschöpfung
Die sechs kernkompetenzen für projekte angewandter wissenstechnologie
  • Wissensgut heben
  • Wissensgut veredeln
  • Wissen bewusst machen
  • Wissen digitalisieren
  • Wissen anpassen
  • Wissen verankern
Die drei Dienstleistungsmarken der angewandten wissenstechnologie
  • Digitale-Teambildung®
  • Teambook by INKOBA®
  • INKOBA – Dachmarke für Projekte der Personal- und Organisationsentwicklung
Die sieben einschlägigen Expertenmodelle für Projekte der angewandten wissenstechnologie
  • INKOBA KI-Modell
  • INKOBA Wissensgut-Modell
  • INKOBA Wertgüte-Modell
  • INKOBA Kreislauf-Modell
  • INKOBA Cloud-Modell
  • INKOBA Inbound-Outbound-Modell
  • Das PSI-Modell psychischen Funktionierens (Kuhl psi theorie)
Die drei Beratungsbausteine der Systemlösung der angewandten wissenstechnologie
  • Digitale Teambildung
  • Verteilte Prozessbearbeitung
  • Begleitete Wissenswertschöpfung
  • Aufbau- und Ablauforganisation für Übungsfirmen
  • Starterkit für das persönliche Wissensmanagement (INKOBA Cockpitstarter)
  • Starterkit für digitale Teamplattformen (INKOBA Teambooks)
  • Konfiguration und Betrieb von virtuellen Büros
Die zehn wichtigsten Instrumente und Funktionen der angewandten wissenstechnologie
  1. Persönliches Wissensmanagementwerkzeug – INKOBA Cockpitstarter
  2. Kollektives Wissensmanagementwerkzeug – INKOBA Teambook
  3. Organisationsinternes Wissensmanagementwerkzeug – INKOBA Übungsfirma
  4. Organisationsübergreifendes Wissensmanagementwerkzeug – Virtuelles Büro in der Cloud
  5. Temporäre Verzeichnisverwaltung für lokale Dateien
  6. Favorisierte Startprofilverwaltung für Werkzeuge des Wissensmanagement
  7. Einstellfunktionen für die Anzeige und Verwendung von Startoptionen
  8. Agenda-Protokoll für begleitete Teamarbeit
  9. Chronologie der laufenden Prozessbegleitung
  10. INKOBA Normen und Muster für die markengerechte Qualitätssicherung

Was zertifizierte INKOBA Berater*innen auch alltagstauglich anwenden können

Was ist INKOBA wirklich?

INKOBA die angewandte Wissenstechnologie basiert auf der Idee, dass es möglich ist, neue Medien zu entwerfen, die bestimmte kraftvolle Ideen verkörpern.[1]


INKOBA bestimmt und sammelt solche Ideen, Konzepte, Methoden, die mit der Anwendung des gestalteten neuen Mediums kraftvoll werden können.

So zum Beispiel:

  • Die Idee vom Dienstleistungskonzept Digitale-Teambildung®
  • Die Idee vom Dienstleistungskonzept der geteilten Prozessbearbeitung
  • Die Idee vom persönlichen Cockpitstarter als persönlich gestaltbares Wissensmanagementsystem
  • Die Idee vom proaktives Wissensmanagement der begleiteten Wissenswertschöpfung

Allen hier aufgezählten Ideen liegt der Anspruch zugrunde, ein Systembaustein einer übergeordneten Wissenstechnologie zu sein. Jeder dieser Systembausteine hat außerdem einen besonderen Anspruch, nämlich in seiner Art und Funktionsweise Merkmale eines transformativen Denkwerkzeuges[2] aufzuweisen.


Womit wird das neue Medium technisch betrieben?

Das neue Medium zur Umsetzung dieser und anderer Ideen benutzt für seine Funktion unterschiedliche Softwareanwendungen und Technologien. Zu seiner Demonstration wird vorzugsweise die Software Obsidian[3] verwendet. Sie ist kostengünstig, ihre Handhabung leicht zu erlernen und sie wurde Entwickelt, um klug mit Notizen umgehen zu können.

Wie funktioniert das neue Medium?

Das neue Medium ist – je nach Projekttyp – eine organisations-, team- oder personennahe Softwareanwendung, der am Anfang durch sogenannte Starterkits eine neue Form gegeben wird, die sich über den Lebenszyklus des Mediums durch Einwirken seiner Benutzer entsprechend der zugrundeliegenden Idee ändert. Zum Verständnis sei an dieser Stelle die Idee vom Dienstleistungskonzept der digitalen Teambildung (Digitale-Teambildung®) herangezogen.

Was ist die Kernidee von digitaler Teambildung?

Damit Teambildung und Teamentwicklung im Kontext einer Organisation funktionieren können, sind sowohl auf der Mitarbeiterebene als auch auf der Teamebene Lern- und Entwicklungsprozesse notwendig, die digital über ein neues Medium unterstützt werden, so dass es dadurch über einen bestimmten Lebenszyklus durch verschiedene Aktivitäten seiner Nutzer zu einem gewissen Grad an Wissenswertschöpfung kommt.

Was prägt die spezielle Form des neuen Mediums?

Neben der funktionalen Vielfalt der eingesetzten Softwareanwendung wird die spezielle Form des Mediums vor seinem Lebenszyklus durch die Implementierung eines Starterkits und danach durch die Einwirkung der Mediennutzer im Rahmen des selbstverständlichen Gebrauches geprägt.

Schaubild aus dem INKOBA Schulungsmaterial

Welche formgebenden (Speicher-)Elemente sind wichtig?

  • Ein Speicher für neu hinzugekommene Notizen (Rohling Wissen)
  • Ein Speicher für veredelte Notizen aus der persönlichen Erfahrung (Tresor Wissen)
  • Ein Speicher für assoziiertes Wissensgut (Ankerwissen)
  • Ein Speicher für diverse Fundstücke (Artefakt Wissen)
  • Ein Speicher für abgegrenzte Themenblöcke (Körner Wissen)

Was prägt grundlegend den Prozess der Umsetzung der Idee?

Die Umsetzung der Idee der digitalen Teambildung wird allgemein durch die Arbeit mit dem Medium und speziell über dessen Eigenschaft als transformatives Denkwerkzeug geprägt. Dies wird konkret über folgenden Phasen der geistigen Arbeit erreicht:

Phase 1 | Erfassen und präzisieren einer Notiz im entsprechenden Projektkontext

Phase 2 | Veredeln der erfassten (Basis-) Notiz in der eigenen (Denk-)Struktur des Anwenders

Phase 3 | Wissen bewusstmachen und plakativ darstellen, für Diskurse oder zur Anschauung

Phase 4 | Wissen anpassen durch Berücksichtigung von diversen Fundstücken, Artefakte

Phase 5 | Wissen für den Austausch körnen, um es leicht anwendbar zu machen

Welche Prinzipien sind u.a. wichtig?

  • Die vorgegebene Form muss zum Zweck der Idee passen (Starterkit Desing)
  • Die fortführende Gestaltung des Mediums muss der Anwender selbst bestimmen
  • Zwischen den Prozessphasen sind zeitliche Pausen einzuhalten
  • Die Phasen sind in vorgegebener Reihenfolge zu durchlaufen
  • Korrektur und verbesserte Darstellung sind zeitnahe zu leisten
  • Mit der Gestaltung soll Tiefe abgebildet werden
  • Durch die Tiefe soll beim Anwender Wissenswertschöfpung gelingen
  • Digitaler Austausch mit anderen ist immer zweckdienlich zu bewerten
  • Das Medium soll für Klarheit im Kopf sorgen und Wissensballast abgrenzen
  • Der selbstverständliche Umgang mit dem neuen Medium braucht Übung

[1] Andy Matuschak, „Warum Bücher nicht funktionieren“, https://andymatuschak.org/books, San Francisco (2019).

[2] Andy Matuschak und Michael Nielsen, „Wie kann man wir transformative Denkwerkzeuge entwickeln?“, https://numinous.productions/ttft, San Francisco (2019).

[3] Obsidian (Software) – Wikipedia Obsidian ist eine persönliche Wissensdatenbank und eine Softwareanwendung zum Erstellen von Notizen, die mit Markdown-Dateien arbeitet.